Tattoo Stile

Hallo ihr Lieben,

In diesem Beitrag geht es um all die verschiedenen Stile die es so gibt. Bilder dazu werde ich bald hochladen.

  • Old School
    Dieser Stil zeichnet sich durch seine relativ dicken Outlines (die Umrisse oder Konturen) aus. Hier trifft man eher auf klassische Motive, wie z.B. einen Anker, ein Schiff, ein Pin Up Girl und Schriftzüge. Diese Stilart wurde in den 1920igern populär. Ihr könnt euch ja vorstellen, dass damals die Technik und die Farben nicht so dolle waren wie heute. Deshalb hatte man die Motive eher großzügig und mit kräftigen Farben gewählt, sodass sie auch nach längerer Zeit nach etwas aussahen. Da die Tattoowierer von damals oftmals nicht gut ausgebildet waren und sie nur schlichte Werkzeuge hatten, mussten die Motive auch sehr einfach sein. Sie trugen die Motive mithilfe von Kohle und Schablonen auf, also eine ziemliche Sauerei. Da Kohle nicht gerade Wasserfest ist, verschmiert diese ziemlich schnell und feine kleine Motive waren unmöglich gewesen.

 

  • New School
    Er ist weniger kitschig; die kräftigen Outlines und Farben bleiben jedoch. Inspiriert wurde der Stil von Zeichentrick Elementen und Airbrush Technicken. So werden viele fantasievolle Motive mit dynamischen Verläufen gestochen.
  • Maori
    Der wohl älteste Stil der Welt. Er zeichnet sich durch seine Tribal ähnlichen, schwarzen Flächen aus. Seid Jahrhunderten von Jahren wird dieser beeindruckender Stil in Neuseeland und Polynesien gestochen. Auch auf Hawaii stößt man auf diese Stilart, jedoch unterscheiden sich beide Motivarten kaum voneinander. Götter finden hier die meiste Aufmerksamkeit, nicht selten geschmückt mit scharfen großen Zähnen. Ganz traditionell werden diese Tattoos mit einem Zahnbürsten ähnlichen Gerät in die Haut geklopft. Es ist sehr schmerzhaft und dauert Relativ lange, da man auf dieser „tattoomaschine“ nur wenige Nadeln hat und diese per Hand mit der Farbe in die Haut klopft. Eine moderne Tättoowiermaschine sticht mit mehreren hundert Stichen pro Sekunde. Also auf nach Neuseeland oder Hawaii und lasst euch ein solch beeindruckendes Tattoo reinklopfen. 🙂
  • Realistic
    Die Königsdisziplinen unter den Tattoo Stilen. Dieser Stil zeichnet sich durch feine Linien und keinen Outlines aus. Er ist wirklich nur bei erfahrenen und guten Inkern zu empfehlen. Da die Proportionen sehr wichtig bei diesem Stil sind, eignen sich Motive wie Portraits, Landschaftsbilder oder Naturmotive. Eine noch präzisere Version dieses Stils nennt man Hyperrealismus die HD Form des Resalistic.
  • Trash
    Dieser Stil ist eine Kombination aus fotorealistischen Motiven und grafischen Elementen. Diese Elemente können Pinselstriche, große schwarze Flächen oder abstrakte Formen enthalten. Die meisten werden hierbei Schwarz/Grau gehalten. Auch rot kann verwendet werden, dadurch kommen die Formen und Motive gut auf der Haut hervor.
  • Dotwork
    Auffallend sind hier die vielen kleinen Punkte die dann ein gesamt Motiv bilden. Auf Outlines kann hierbei verzichtet werden, geben dem Motiv aber auch eine schöne Kontur. Ihr könnt euch das so ähnlich vorstellen wie bei Pixel in einem digitalen Bild. Durch verschiedene Intensitäten können wunderbar Schtattierungen und Tiefen eingebaut werden. Besonders beliebte Motive hierfür sind Mandalas. Auch ich habe verschiedne Dotwork Tattoos, die ich mit Totenköpfe und Ganesha kombiniert habe. Auch ein Surfbrett habe ich mir so stechen lassen.
  • Asia Style
    Dieser Stil ist schon mehr als zweitausend Jahre alt und wurde damals mit Hilfe von Bambusstöcken und Nadeln unter die Haut gebracht. Im letzten Jahrhundert gelangte dieser Stil durch kriminelle Organisationen in die westliche Welt. Ganz traditionell hierfür sind z.B. Kirschblüten, Drachen oder japanische Schriften die eine ganze Geschichte erzählen. Dieser Stil eignet sich gut für großzügige Stellen wie dem Rücken oder dem Bein hier wirken sie besonders gut.
  • Blackwork
    Es wird hierbei ausschließlich mit schwarzen Farben gestochen und eignet sich auch gut für Cover Ups, aber Vorsicht(!), es sollte sich ein schon geschickter Inker ranwagen, nicht das es am Ende ein riesen schwarzer Fleck ist. Grafische Elemente und harte Linien sind schon sehr auffällig und ihr solltet euch hier gut beraten lassen.
  • Watercouler Stil
    Besonders weich und trotzdem knallig. Er wird oft mit grafischen Motiven und Elementen kombiniert, gepaart mit weichem Aquarell oder knalligen Farben die nach außen hin mit der Haut verwischen. Da diese Farben mit der Zeit aber verbleichen können, werden sie oftmals in die grafischen Elmente mit eingearbeitet und enden mit den Outlines.
    Besonders gut wirkt es, wenn man es großflächig gestaltet und für mutige auch Körperteile miteinander verbindet.
  • Mini Tattoos
    Das ist jetzt keine Stilrichtung, dennoch finde ich es wichtig sie hier zu erwähnen. Warum? Naja ihr solltet wissen das diese Tattoos schwierig für euch und dem Künstler werden. Sie können leicht verlaufen oder die Haut nimmt die Tinte erst garnicht richtig auf. Häufig passiert das bei Motiven auf den Fingern oder auf der Hand. Wenn euch ein Künstler sagt, dass dieses Motiv für diese Stelle nicht geeignet ist, dann hört auf ihn. Macht euch Gedanken und sucht euch für das Motiv eine andere Stelle, wo man besser Stechen kann.
  • Tribal
    Dieser Stil ist wirklich großartig für großflächige Motive. Er zeichnet sich durch seine großen schwarzen, geschwungenen Flächen und Linien aus. Der Ursprung dieses Stiles findet sich in verschiedenen polynesischen Stämmen (engl. Tribal = Stamm). Die Tribals wurden damals mit Motiven in Form von Göttern gestochen, um diesen zu huldigen. Aus Erfurcht sollten diese Motive heutzutage Tage aber lieber nicht mehr gestochen werden. Tattoos deren Bedeutung z.B. Liebe, Freundschaft oder den Schutz vor Bösen haben, können, aus Sicht der Stammesangehörigen, gerne gestochen werden.
  • Biomechanische Tattoos
    Ein krasser Tattoostil, der durch 3D Effekte und optische Illusionen beeindruckt. Es sieht so aus, als wäre die Haut aufgerissen und Zahnräder oder andere Maschinelle Elemente scheinen hervor. In diesem Bereich dreht sich alles um Mechanik. Hierbei werden Muskeln und das menschliche Skelett, durch mechanische Instrumente ersetzt. Hier solltet ihr euch einen wirklich begabten und erfahren Tattoowierer heraussuchen.

So natürlich gibt es noch unzählig viele Tattoostile doch ich finde ich hab euch die wichtigsten und interessantesten Stile herausgesucht und hoffe ich konnte euch ein wenig helfen und inspirieren. Jetzt geht es nur noch darum euch einen Stil herauszupicken.

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Ich freu mich drüber und bis zum nächsten Beitrag.

Eure Julia 🙂

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